Torrenttracker-Administrator infiltriert isländische MPAA

Es liest sich wie ein Spionageroman der 60er Jahre.

Um Informationen über den Stand des Ermittlungsverfahrens gegen den Tracker The Viking Bay zu erhalten, vereinbarte einer der Tracker-Administratoren, Unnar Geir, ein Treffen mit dem isländischen Pendant der MPAA. Um schon beim zweiten Treffen vollends zu überzeugen, ließ er sich von seinem Kollegen, einige Prellungen zufügen.

“I was called in for another meeting and I told him that I had been assaulted because somebody knew I was going to witness against TVB, I made my friend give me some bruises.”

Hätten die Ermittler mehr James Bond – Filme gesehen, um deren urheberrechtlichen Schutz sie ja so vehement kämpfen, so hätten sie sicher schnell bemerkt, dass sie an der Nase herumgeführt wurden. Stattdessen präsentierten sie dem Maulwurf über eintausend Seiten der Ermittlungsakte gegen The Viking Bay. Dieser war insbesondere erfreut, zwei der fleißigsten Uploader des Trackers nun warnen zu können.

Außerdem konnten die Ermittler dem vermeintlichen Überläufer Screenshots des Tracker-Adminpanels zeigen. Auf welchem Wege sie an diese Bilder gelangt sind, wollten sie nicht preisgeben. Unnar vermutet seinerseits, dass die Ermittler über eine Sicherheitslücke in der Trackersoftware an den Screenshot gelangten. Ob die Ermittler auch über Administrationsrechte verfügen, blieb unklar.

Lesen Sie den gesamten Artikel bei TorrentFreak (engl.) oder gulli.com.

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