Archiv für Mai, 2008
Mai 29, 2008 um 2:59
· Gespeichert unter Xbox 360 ·Verschlagwortet mit Martial Arts, Ninja Gaiden 2, Spiele, XBox360
Bald ist es soweit. Am 06.06.2008 kommt das vermutlich blutigste und brutalste XBox-Game aller Zeiten auf den Markt. Leider nicht in Deutschland. Die Prüfstelle wird keine Freigabe ab 18 Jahren erteilen.
Eines dürfte nach dem Sichten der Screenshots und Trailer klar sein: Uns erwartet schnelle Action und jede Menge abgetrennter Körperteile.
Alle Screenshots und Filme gibts bei XboxFront.
Update: Ninja Gaiden II ist vor 6 Stunden ins Internet geleakt. Für ehrliche Käufer wie mich, heißt es jetzt noch mal warten und in nem österreichischen Shop zuschlagen
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Mai 29, 2008 um 1:52
· Gespeichert unter Gerichte ·Verschlagwortet mit Computerbetrug, Gesetze, Kanzlei Hoenig, Selbstbedienung, Zapfsäule
Das Oberlandesgericht (OLG) Braunschweig entschied am 12.10.2007 über einen Computerbetrug an einer Selbstbedienungzapfsäule.
Die Angeklagte solle davon Kenntnis erlangt haben, dass an einer Zapfsäule Beträge zwischen 71 und 80 Euro aufgrund eines Computerfehlers nicht vom Kundenkonto eingezogen werden konnten.
Über einen längeren Zeitraum habe sie ihr Auto 33-mal, also für insgesamt mindestens 2.400 Euro betankt.
Die Kanzlei Hoenig schreibt in ihrem Blog
Das ist so ein Fall, an dem sich Jurastudenten die Zähne ausbeißen. Kein Betrug, da keine Person getäuscht wird. Kein Diebstahl, da der Sprit ja nicht weggenommen wird – kein Bruch fremden Gewahrsams. Unterschlagung sollte es nach Ansicht der Vorinstanz auch nicht sein. Also muß es ja was anderes geben, denn laufen lassen wollte man die Angeklagte ja nicht.
und noch deutlicher
Wir haben zwar nicht wirklich ein Gesetz, das paßt. Dann biegen wir das Gesetz eben solange, bis es paßt. Denn: Laufen lassen? Das geht doch nicht! Was soll das gesunde Volk dabei empfinden?!
Werde ich dann demnächst auch angeklagt, weil mir zugetragen wurde, dass der Schaffner im Zugabteil immer montags meine Fahrkarte nicht entwertet, weil er sonntags mit seinen Kumpels bis in die Puppen zechen geht?
Die ganze Stellungnahme zum Fall finden Sie im Blog der Kanzlei Hoenig. Außerdem finden Sie einen Artikel bei gulli.com.
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Mai 29, 2008 um 1:24
· Gespeichert unter Programmierung ·Verschlagwortet mit AntMe, DirectX, Künstliche Intelligenz, Microsoft, XNA
Meine Präsentation zum Thema Künstliche Intelligenz am Beispiel einer Ameisenkolonie werde ich in der kommenden Woche an der Fachhochschule Kaiserslautern, Standort Zweibrücken, halten.
Die 20-minütige Einführung in die weitreichende Thematik der künstlichen Intelligenz demonstriert verschiedene Techniken am Beispiel der DirectX-Simulation AntMe.
Vorab die Slides zum Vortrag.
Weitere Informationen zu AntMe finden Sie auf der offiziellen Homepage.
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Mai 27, 2008 um 11:03
· Gespeichert unter Gulli.com ·Verschlagwortet mit Microsoft, Steven Sinofsky, Windows 7, Windows Vista
Steven Sinofsky, ehemaliger Leiter der Microsoft Office-Abteilung, hat einige wenige Details zu Windows 7 herausgegeben. Wer sich nun große Featureankündigungen erhoffte, wird enttäuscht sein. Microsofts neue Informationspolitik im Bereich Betriebssysteme sieht vor, weniger vollmundig aus dem Nähkästchen zu plaudern.
Er wird weiter zitiert: Man habe aus den Fehlern der Vergangenheit (insbesondere den Vista-Ankündigungen) gelernt und möchte potenzielle zukünftige Benutzer nicht enttäuschen, wenn es letztlich das ein oder andere versprochene Feature nicht ins Endprodukt schafft. So musste beispielsweise WinFS (Ein Datenbanklayer für das Dateisystem NTFS) von der Haben-Seite der Finalversion von Windows Vista gestrichen werden.
Die folgenden Informationen ließ sich der Microsoft-Entwickler jedoch entlocken:
- Windows 7 soll 2010 erscheinen
- Es wird weiterhin eine 32-Bit-Version und eine 64-Bit-Version geben
- Windows 7 basiert auf dem Kern von Windows Server 2008
- Rückwärtskompatibel zu Windows Vista (Vista-Treiber werden größtenteils unter Win7 funktionieren)
Insbesondere die Tatsache, dass Windows 7 technisch auf Windows Server 2008 freut mich sehr, da ich dieses seit dem Release auf meinem Notebook nutze und überaus zufrieden damit bin. Meiner Meinung nach bietet Windows Server 2008 genau das, was Vista versprach, aber nicht halten konnte: Neue Features und vor allem eine gute Performance.
Gulli-typisch gab es in der Diskussion zur News wieder jede Menge charmantes Stammtischgeplauder. Reinlesen lohnt sich
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Mai 27, 2008 um 10:12
· Gespeichert unter Security ·Verschlagwortet mit Injection, Security, SQL
Am 04. Juni werde ich an der Fachhochschule eine Präsentation zum Thema SQL-Injection halten.
Die Folien zum Vortrag
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Mai 26, 2008 um 1:36
· Gespeichert unter Netzkultur ·Verschlagwortet mit Rick, Roll, YouTube
Oder schreibt man korrekt „gerickrolled“ oder „gerickrollt“ oder mit Bindestrichen?
Egal! Es ist oder war ein Trend aus Übersee. In Kommentarsystemen, Blogs und Chats werden Leser seit genau einem Jahr auf das Youtube-Video von Rick Roll geleitet. Dabei wird dem ahnungslosen Leser vorgegaukelt, hinter dem Link verbürgen sich weiterführende Informationen zum Thema.
Bisher zählt das Video fast 13,5 Millionen Views. Wobei anzunehmen ist, dass der größte Besucheransturm nach einem Jahr nun langsam vorbei sein dürfte.
Mich hat es gerade beim Lesen eines tagesaktuellen Beitrags bei engadget erwischt.
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Mai 26, 2008 um 1:11
· Gespeichert unter Unterhaltung ·Verschlagwortet mit 10 Fragen an den Dalai Lama, Dalai Lama, Filmtipp
Für alle Freunde nichtkommerzieller Filme: Mein persönlicher Filmtipp, passend zu den aktuellen Geschehnissen in China und den Olympischen Spielen in Beijing:
In einer 45-minütigen Audienz in seiner Residenz in Dharmasala konnte der amerikanische Filmemacher Rick Say Seiner Heiligkeit, dem Dalai Lama, 10 Fragen stellen. Dessen Antworten sprechen von der außergewöhnlichen Weisheit und dem klugen Humor der höchsten weltlichen und religiösen Autorität des buddhistischen Tibet.
Dieser Film ist nur in ausgesuchten Kinos zu sehen, wie die Website des Films preisgibt. Außerdem ist der Film bisher in keiner verrauschten und verwackelten Mordkopie-Version im Internet zu finden (wie xrel.to zu entnehmen ist). Also ab ins Kino. Ich hab den Film übrigens in einem kleinen Kaiserslauterer Kino gesehen. Eine Kritik ist übrigens bei artechock zu finden.
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Mai 26, 2008 um 12:34
· Gespeichert unter Dies und Das ·Verschlagwortet mit 2008, Contest, Eurovision, Song
Offenbar sehe ich tatsächlich viel zu wenig fern.
Wer’s ebenfalls verpasst hat, kann sich im Blog von tvdame über das Ergebnis informieren.
Kleiner Tipp: Wir haben mal wieder nicht gewonnen
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Mai 26, 2008 um 12:26
· Gespeichert unter Filesharing ·Verschlagwortet mit MPAA, The Viking Bay, Torrent, TorrentFreak, Tracker, Unnar Geir
Es liest sich wie ein Spionageroman der 60er Jahre.
Um Informationen über den Stand des Ermittlungsverfahrens gegen den Tracker The Viking Bay zu erhalten, vereinbarte einer der Tracker-Administratoren, Unnar Geir, ein Treffen mit dem isländischen Pendant der MPAA. Um schon beim zweiten Treffen vollends zu überzeugen, ließ er sich von seinem Kollegen, einige Prellungen zufügen.
“I was called in for another meeting and I told him that I had been assaulted because somebody knew I was going to witness against TVB, I made my friend give me some bruises.”
Hätten die Ermittler mehr James Bond – Filme gesehen, um deren urheberrechtlichen Schutz sie ja so vehement kämpfen, so hätten sie sicher schnell bemerkt, dass sie an der Nase herumgeführt wurden. Stattdessen präsentierten sie dem Maulwurf über eintausend Seiten der Ermittlungsakte gegen The Viking Bay. Dieser war insbesondere erfreut, zwei der fleißigsten Uploader des Trackers nun warnen zu können.
Außerdem konnten die Ermittler dem vermeintlichen Überläufer Screenshots des Tracker-Adminpanels zeigen. Auf welchem Wege sie an diese Bilder gelangt sind, wollten sie nicht preisgeben. Unnar vermutet seinerseits, dass die Ermittler über eine Sicherheitslücke in der Trackersoftware an den Screenshot gelangten. Ob die Ermittler auch über Administrationsrechte verfügen, blieb unklar.
Lesen Sie den gesamten Artikel bei TorrentFreak (engl.) oder gulli.com.
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Mai 26, 2008 um 12:09
· Gespeichert unter Gulli.com ·Verschlagwortet mit TPM, Chip, Cryptchip, Atari, Bushnell, Nolan
Nolan Bushnell, Gründer der US-amerikanische Unterhaltungselektronikfirma Atari, gab diese Woche bekannt, dass in naher Zukunft ein, mit starker Verschlüsselung ausgestatteter Superchip die gesamte Subkultur der Raubkopierer arbeitslos machen werde.
Seiner Meinung nach seien Raubkopien das kritischste Problem der PC-Spiele-Branche und er habe schon etliche Unternehmen an der hohen Duplikatsrate ihrer Produkte scheitern gesehen.
Originalton:
„There is a stealth encryption chip called a TPM that is going on the motherboards of most of the computers that are coming out now“
Was sich hier liest wie ein nachträglicher Aprilscherz, könnte ja vielleicht wirklich als solcher gedacht gewesen sein. Denn hatten wir die Diskussion um Zwangs-TPM nicht bereits vor Jahren? Kein Hersteller von Mainboards oder Notebooks wollte oder durfte seine Kunden zur Nutzung des Trusted Computing Platform – Chips zwingen. Heute ist TPM (wie wir es bisher kennen) eine, vornehmlich in Business-Notebooks verbaute, Spielerei, die höchst wahrscheinlich von weniger als einem Prozent der Nutzerschaft verwendet wird.
Was treibt Herrn Bushnell nun zu einem solchen Vorstoß? TPM ist tot und wird tot bleiben. Der Konsument entscheidet immer noch selbst, welche Hardware er kauft und ein Motherboard mit Zwangs-TPM kommt mir, wie vielen anderen Computerenthusiasten nicht mehr ins Haus.
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